Dienstag, 14. Mai 2013

Praktikantin Talent Acquisition

Katharina Beining,

 

Praktikantin im Talent Acquisition Team von SThree










Wie bin ich zu SThree gekommen?

Nachdem ich mein Bachelor Studium beendet habe, war es mir sehr wichtig praktische Erfahrungen zu sammeln, bevor ich mit dem Master Studium beginne. Ich habe mich dazu entschieden ein Gap Year zu machen. Ein Jahr, verschiedene Praktika, um herauszufinden, wo es für mich in Zukunft hingehen soll. Meine letzte Etappe ist jetzt bei SThree. Wie bin ich zu SThree gekommen? Über Xing bin ich auf die Praktikumsstelle im Inhouse Recruiting aufmerksam geworden. Nach meiner Bewerbung habe ich innerhalb kürzester Zeit Rückmeldung bekommen. Nach einem telefonischen Interview folgte ein persönliches Kennenlernen im Münchener Büro. Ich bekam einen positiven Eindruck von SThree, weil hier wirklich sehr offen gesprochen wurde. Nach dem Gespräch wurde mir noch das Büro gezeigt und ich bin dann mit einem sehr guten Gefühl nach Hause gegangen. Eine Woche später erfolgte dann die Zusage.

Meine Aufgaben im Praktikum

Schon im Bewerbungsgespräch konnte ich sagen, was mir sehr wichtig ist in einem Praktikum und was ich gerne lernen möchte. Von Beginn an durfte ich mitentscheiden, was zu meinen Aufgaben gehört. Ich bin Teil des Talent Acquisition Teams. Sie sind für die Besetzung von internen offenen Stellen verantwortlich. Natürlich ist da eine meiner Hauptaufgaben, das Team dabei zu unterstützen. Ich bin aktiv auf der Kandidatensuche. Ich schreibe potentielle Bewerber auf verschieden Job Portalen und auch Social Media Seiten an. Zudem führe ich erste Gespräche mit den Kandidaten, wenn diese Fragen zu der Stelle oder zum Unternehmen haben.  Außerdem bin ich für die Besetzung von Praktikantenstellen für unsere Standorte in Deutschland verantwortlich und konnte bereits nach einem Monat eine Praktikumsstelle in Düsseldorf besetzten. Auch das Thema Hochschulmarketing gehört zu meinen Aufgaben. Zurzeit bin ich auf der Suche nach Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen. Ein weiterer Punkt, den ich mitbetreue, ist die Vor- und Nachbereitung von Messen. Ansonsten gibt es natürlich immer mal tagesaktuelle Aufgaben, die erledigt werden müssen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hier ist wirklich sehr gut. Die Stimmung im Team ist immer gelöst und angenehm. Es ist immer jemand da, den man um Hilfe bitten kann. Ich habe bisher immer Unterstützung bekommen, wenn ich mal nicht weitergekommen bin oder wenn etwas nicht so lief wie ich es mir vorgestellt habe. In den 2 Monaten, die ich jetzt hier bin, konnte ich mich kontinuierlich verbessern. Das liegt vor allem daran, dass man regelmäßig Feedback bekommt bzw. sich auch regelmäßig Feedback einfordern kann und auch sollte. Jeder Praktikant hat einen Mentor, der der Hauptansprechpartner ist, allerdings kann man sich jederzeit an alle anderen Teammitglieder wenden. Bei schönem Münchner Wetter findet man uns nach der Arbeit auch gerne mal beim Italiener um die Ecke

Fazit:

Da ich ein freiwilliges Praktikum absolviere, war es für mich sehr wichtig, dass ich ein Praktikum mache, in dem ich viel lernen kann und in dem ich herausfinde, ob ich mich im Master Studium in diese Richtung spezialisiere. Ich habe mich bewusst gegen einen Großkonzern entschieden, weil ich denke, dass meine Möglichkeiten eigene Ideen und Vorschläge einzubringen und umzusetzen in einem kleineren Unternehmen, größer sind. Ich habe alleine in den ersten 2,5 Monaten schon einen sehr umfassenden Eindruck vom Recruiting bekommen, der mir bei meiner Entscheidung für das weitere Studium sehr helfen wird.
Ich stehe morgens gerne auf, um zur Arbeit zu gehen und ich denke das ist entscheidend. Ich bin sehr gespannt, was ich in der zweiten Hälfte meines Praktikums noch lernen werde und freue mich auf die restliche Zeit.

Freitag, 5. April 2013

Pascal Koeth, Teammanager bei Progressive, einem Geschäftszweig der SThree GmbH

Pascal Koeth,

 

Teammanager bei SThree in Stuttgart









Bei SThree gefällt mir, dass...

… man mit der richtigen Einstellung, Motivation und dem notwendigen Eifer sehr schnell Erfolge feiern kann. Sei es in monetärer Form oder hinsichtlich der überaus attraktiven Karriereperspektiven, die es einem, sofern erwünscht, bereits nach wenigen Jahren ermöglichen, Führungsverantwortung zu übernehmen.

Was muss man mitbringen, um bei SThree erfolgreich zu sein?

Neben dienstleistungsorientiertem Denken spielen Motivation, eine positive Einstellung und der Wille, etwas verkaufen zu wollen, eine große Rolle. Vertrieb bedeutet aber mehr als abschlussorientiertes Arbeiten. Worauf man außerdem bei SThree Wert legt, ist ein stark ausgeprägter Teamgeist. Wir streben an, als Team, Büro und Unternehmen erfolgreich zu sein und gemeinsam etwas zu erreichen – nur so kann man sich beruflich und insbesondere auch persönlich weiterentwickeln.

Warum sollen Absolventen bei SThree einsteigen?

Weil man hier die beste Ausbildung der Branche sowie sehr gute Verdienst- und Karrierechancen hat. Bei SThree agiert man auf Augenhöhe mit Entscheidungsträgern verschiedener Unternehmen und lernt nicht nur die unterschiedlichsten Branchen in Detailtiefe kennen. Man wird automatisch mit den grundlegenden Verhaltens-, Kommunikations- und Verhandlungsweisen auf solchem Niveau vertraut. Das bringt meiner Meinung nach einen unbestreitbaren Mehrwert für die gesamte berufliche Laufbahn. Wer außerdem Wert auf ein angenehmes und kooperatives Umfeld legt, ist hier genau richtig!

Tipps für Bewerber:

Wichtig sind ein professionelles und positives Auftreten sowie eine gute Vorbereitung. Nur wer Wissen über das Unternehmen, deren Historie und Portfolio hat, verdeutlicht dem Interviewer, den Job wirklich zu wollen. Was man nie vergessen sollte: Bewerbungsgespräch gleich Verkaufsgespräch. Verdeutlichen Sie woher Ihre Motivation rührt und zeigen Sie den Unternehmensvertretern wieso Sie der passende Kandidat für die Stelle sind – Authentizität und Wille sind hierbei ausschlaggebend.

Montag, 11. März 2013

Christina Schmid - Principal Consultant Progressive

Christina Schmid,

 

Principal Consultant bei Progressive München, einem Geschäftszweig der SThree GmbH












Wie war deine berufliche Laufbahn bei SThree?
Ich habe im April 2011 bei SThree angefangen und habe mich seitdem stetig weiterentwickelt. Im ersten halben Jahr konnte ich mich bereits für eine Reise nach Mallorca für die erfolgreichsten Consultants aus Deutschland qualifizieren. 2012 wurde ich aufgrund meiner konstanten guten Leistung bereits nach 12 Monaten zum Senior befördert und auf unserer Weihnachtsfeier im Dezember zum erfolgreichsten Mitarbeiter mit einer Unternehmenszugehörigkeit von weniger als zwei Jahren ausgezeichnet. 2013 habe ich mich bei meinem nächsten Karriereschritt für die Expertenlaufbahn entschieden, was bedeutet, dass direkte Personalverantwortung nicht im Fokus liegt. Im Februar wurde ich deshalb zum Principal Consultant befördert.

Was hat dich dazu bewegt, dich für SThree zu bewerben?
Mich hat die Tätigkeit an sich interessiert und die Beschreibung des Jobs beinhaltete auch genau die Eigenschaften, die mir sehr wichtig sind. Beispielsweise ist man für seinen Erfolg selbst verantwortlich. Das bedeutet man ist am Ende des Monats auch selbst dafür verantwortlich, was auf dem Gehaltsscheck steht. Das bedeutet je mehr Vermittlungen ich machen konnte, desto höher fällt dieser aus.  

Wieso hast du dich letztendlich für SThree entschieden?
Weil ich das Klima als sehr angenehm empfunden habe und die mir vorgestellten Mitarbeiter sehr sympathisch waren. Es wurde mir das Gefühl vermittelt, dass ich selbst einen positiven Beitrag zum Erfolg des Unternehmens beisteuern kann. Das hat mich motiviert.

Erzähle uns von deiner Entwicklung bei SThree.
Ich bin bekannt dafür meine eigene Meinung sehr stark zu vertreten. Damit bin ich am Anfang manchmal angeeckt (intern wie auch beim Kunden) und musste erst lernen, mit Personen verschiedener Hierarchien umzugehen.
Meine größte Entwicklung ist daher meine persönliche, die letztendlich auch dazu beigetragen hat, weiterhin erfolgreich zu sein und mich in der Firma sehr wohl zu fühlen. Ich bin froh, dass SThree mir diese Möglichkeit geboten hat.

Was war dein größter Erfolg bisher?
Sehr stolz bin ich auf die Auszeichnung „Rookie Top Biller world wide in 2012“. Für diesen Award wurde ich auf unserer Weihnachtsfeier in London vor komplett SThree Europa auf die Bühne geholt und von unserem CEO geehrt. Das war schon ein toller Moment.

Was liebst du am meisten an deinem Job?
Den Erfolg, den man sich ganz alleine zuschreiben kann, die Verantwortung, die man trägt, und die Anerkennung sowie Dankbarkeit der Kandidaten und Kunden nach einer erfolgreichen Vermittlung.

Was ist die größte Herausforderung?
Sich durch Tiefen und Rückschläge nicht demotivieren zu lassen, und immer wieder aufs Neue mit vollem Engagement weiter zu gehen und versuchen, das nächste Ziel zu erreichen.

Was macht den Job für dich besonders anspruchsvoll?
Die Herausforderung auf jeden Menschen individuell einzugehen, und zu versuchen den unterschiedlichen Wünschen gerecht zu werden.

Was braucht man, um bei SThree erfolgreich zu sein?
Offenheit, Kommunikationsstärke, Überzeugungsfähigkeit, die Freude am Umgang mit Menschen, Organisationsgeschick, Selbstmotivation, Ehrgeiz und vor allem Ausdauer.

Was macht SThree für dich einzigartig?
Der ganzheitliche Service, den wir leisten vom Kunden bis hin zum Kandidaten, und die Freiheit, seine Arbeit selbst gestalten zu können, indem man zum Beispiel seine Stärken so einsetzt, dass man damit auch sehr erfolgreich werden kann.

Fazit:
Ich liebe meinen Job.

Montag, 26. November 2012

Anna Rasin - Sales Team Manager Progressive


Anna Rasin, Teamleiter bei Progressive Düsseldorf, einem Geschäftszweig der SThree GmbH....






...und Ihre Karriere bei SThree









1.     Wie war deine berufliche Laufbahn vor SThree?

Ich habe schon früh meine Leidenschaft für Vertrieb und Kommunikation entdeckt. Als Kind habe ich sogar meine Mutter dazu gebracht mir Kuchen für den Spielplatz zu backen, weil ich so gerne Verkäuferin gespielt habe.
Während der Schulzeit habe ich dann für ein Fitnessstudio Kunden akquiriert.
Außerdem war ich als Teenager sehr aktiv in der Politik, deshalb war ich gut darin Reden zu halten und Leute von meinen Ansichten zu überzeugen.
Nach dem Abitur begann ich mein Studium in England mit dem Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaften. Dort habe ich auch meine Affinität für IT entdeckt und einige Kurse in diesem Bereich gegeben.

2.     Was hat dich dazu bewegt, dich für SThree zu bewerben?

Ich war nach dem Studium auf der Suche nach einem Job und bin auf dem sozialen Netzwerk „Xing“ auf die Stellenanzeige von Timo Lehne gestoßen.
Da ich mich vorher schon bei anderen Unternehmen beworben hatte und von den langwierigen Bewerbungsprozessen frustriert war, rief ich einfach spontan bei Timo an und „verkaufte“ ihm meinen CV am Telefon. Einen Tag später hatte ich ein persönliches Vorstellungsgespräch bei Progressive in Düsseldorf, wo ich seit August 2009 Freiberufler im Bereich JAVA im IT-Markt vermittele und mittlerweile ein Team von 6 Personen leite.

3.     Wieso hast du dich letztendlich für SThree entschieden?

Das Gesamtpaket hat einfach gestimmt. Der Probetag, an dem ich schon die ersten Telefonate führen konnte war toll, die Leute waren sehr sympathisch und ich habe mich direkt wohl gefühlt.
Das Lustige dabei ist, dass ich mich vorher noch bei einer anderen Personalberatung in Frankfurt beworben hatte, die mich abgelehnt hat, weil ich im Vorstellungsgespräch daran scheiterte ein Glas zu verkaufen. Sie waren der Meinung, dass ich im Vertrieb nicht erfolgreich werden würde, aber ich war vom Gegenteil überzeugt und bekam bei Progressive die Chance dies zu beweisen.
So wurde ich zum ersten rekrutierten Trainee am Standort Düsseldorf.

4.     Erzähle uns von deiner Entwicklung bei SThree.

Die erste Zeit war relativ schwierig, aber ich war immer ein sehr ehrgeiziger Mensch und habe mich davon nie unterkriegen lassen. Ich habe schnell gelernt selbstständig und fokussiert zu arbeiten. Unter anderem habe ich mir auch sehr hohe Ziele gesetzt, um besser zu werden. Z.B. hatte ich überdurchschnittlich viele Kundenmeetings pro Monat.
Die Ergebnisse meiner harten Arbeit ließen nicht lange auf sich warten; die ersten sechs erfolgreichen Vermittlungen folgten relativ schnell hintereinander und danach lief es sehr gut weiter. Im Dezember 2011 bin ich nach mittlerweile guten zwei Jahren im Unternehmen zum Sales Team Manager befördert worden.
Bei SThree ist ein schneller Aufstieg also definitiv möglich, wenn man engagiert arbeitet und dran bleibt.

5.     Was war dein größter Erfolg bisher?

Die Beförderung zum Sales Team Manager und damit zusammenhängend auch, dass sich aktuell 25 „meiner“ vermittelten Freiberufler in Projekten befinden.
Außerdem bin ich stolz darauf, dass sich meine harte Arbeit bezahlt gemacht hat und ich mit sehr vielen Incentives belohnt wurde. Ich war z.B. auf Ski-Trips, in Palma de Mallorca, habe an mehreren Lunch Clubs teilgenommen und mittlerweile meinen dritten Dienstwagen bekommen, den man auch in Form als Gehaltserhöhung jeden Monat ausgezahlt bekommt.

6.     Was liebst du am meisten an deinem Job?

Am meisten liebe ich die abwechslungsreiche Arbeit. Jeder Tag ist anders und bringt neue Situationen mit sich. Wir arbeiten viel mit Menschen zusammen und gerade bei der Vermittlung in einen Job sind es individuelle Wünsche und Vorstellungen, die Probleme erzeugen können. Die Entscheidung für einen Mitarbeiter bzw. für eine Position wird nicht einfach so getroffen. Man muss immer wieder kreativ sein, um Lösungen zu finden.

7.     Was ist die größte Herausforderung?

Momentan ist es für mich das Zeitmanagement, d.h. die Aufgaben als Sales Team Manager und als Consultant unter einen Hut zu bekommen. Genauer gesagt, sind es für mich aktuell die Neukundenakquise, die Pflege meines Kundenstamms und gleichzeitig die Unterstützung meiner Teammitglieder.

8.     Was macht den Job für dich besonders anspruchsvoll?

Das Zusammentreffen und der „richtige“ Umgang mit immer wieder neuen Charakteren, weil man sich vorher natürlich nicht darauf vorbereiten kann.
Des Weiteren finde ich auch die Vertragsverhandlungen sehr anspruchsvoll. Es ist immer wieder aufregend auszuprobieren, was alles möglich ist.

9.     Was braucht man, um bei SThree erfolgreich zu sein?

3 Sachen: Fokus, Struktur und Ausdauer.
Man darf sich nicht ablenken lassen bei seiner Arbeit, sollte allen Aufgaben ordentlich und strukturiert nachgehen und dabei ein gutes Zeitmanagement haben. Nicht zuletzt sollte man sich immer bewusst sein, dass es gute und schlechte Tage gibt und sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen.

10. Was macht SThree für dich einzigartig?

Die dynamische Firmenkultur, das attraktive Gehaltsmodell, die Leute und das Aufgabenfeld.

Fazit:
SThree ist genau das richtige Unternehmen für Menschen, die zielorientiert und ehrgeizig sind, möglichst schnell hoch hinauswollen und sich nicht davor scheuen engagiert zu arbeiten.

Donnerstag, 20. September 2012



Brett Connell - Talent Acquisition Manager Amerika...






...berichtet von seiner Karriere in drei verschiedenen Ländern








Was genau ist deine Aufgabe bei SThree?

Ich  bin ich Talent Acquisition Manager Amerika und zuständig für die interne Rekrutierung für unsere Standorte New York, Boston und Chicago, San Francisco, San Diego und Houston.


Wie kamst du zu SThree?
Ich hatte keine Ahnung, was ich mit meinem Leben machen wollte. Den Bachelor in Deutscher Literatur und Rechtswissenschaft hatte ich in der Tasche und jetzt war die Frage: Was jetzt? Mach ich einen Master? Oder ein Auslandsjahr? Soll ich in die Wirtschaft gehen?
Eines Tages war ich bei einem Freund auf einer Party und er bat mich, mal zum Supermarkt zu gehen, um eine Kiste Bier zu holen. Bei der Kasse wurde meine Karte abgelehnt, weil ich nicht einmal mehr Geld für zwölf Flaschen Bier hatte. Das war mir so peinlich, dass ich am nächsten Tag auf Google suchte: „best paid jobs for grads with no experience“ – so wurde ich auf die Recruitmentbranche aufmerksam. Nach ungefähr zehn Interviews mit vier verschiedenen Firmen nahm ich das Angebot von SThree an.

Wieso hast du dich letztendlich für SThree entschieden?
Dafür gab es drei Gründe:
1. SThree liefert ein unvergleichliches Trainingsprogramm für Mitarbeiter mit wenig Berufserfahrung – Sales war für mich damals eine Fremdsprache
2. Ich wollte unbedingt noch mal ins Ausland, was mir SThree bieten konnte
3. Ein Trainee Consultant hatte eine Fotokopie seines eindrucksvollen Gehaltschecks an den Computer geklebt – da fiel mir direkt die Geschichte aus dem Supermarkt letzte Woche ein…

Erzähle uns von deiner Entwicklung bei SThree.
Gestartet habe ich 2007 als  Trainee Recruitment Consultant in Manchester. Allerdings lagen meine Stärken schon immer auf der Kandidatenseite, weshalb ich  2008 auch die Möglichkeit hatte, in das interne Talent Acquisition Team zu wechseln. 2010 folgte der Umzug nach London, ein Senior Titel und damit die Personalverantwortung für ein zweiköpfiges Team. Der größte Schritt kam allerdings im August 2011. Seither lebe ich in Manhattan und bin Talent Acquisition Manager in Amerika.


Welche Berührungspunkte hast du mit Deutschland?
Mit 2 Jahren zog ich mit meiner Familie nach Augsburg und wuchs die nächsten neun Jahre überall in Deutschland auf: Wiesbaden, Köln und Itzehoe, in der Nähe von Hamburg. Meine Mutter kommt aus der Schweiz und hat Familie in Deutschland. Ich besuche sie mindestens einmal im Jahr. Außerdem war ich für ein Praktikum bei BMW in München und 2005 bis 2006 Fremdsprachenassistent in Gera, Thüringen.

Gibt es Unterschiede zwischen Amerika und UK?
In England kennt jeder den Job als Personalberater…Nahezu jeder zweite Absolvent arbeitet in dieser Branche. Das heißt der Fokus lag mehr darauf, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Hier in Amerika ist die Branche noch nicht so populär, deshalb ist es hier wichtiger, den Job an sich zu erklären und vor allem Missverständnissen vorzubeugen. Viele verwechseln den Job Personalberater mit einer klassischen HR Position. Dabei geht es hier zu 80 % um Vertrieb und nicht beispielsweise um Personalentwicklung.
                       
Was ist die größte Herausforderung?
Die größte Herausforderung denke ich ist einzusehen, dass der Erfolg nicht über Nacht kommt. Geduld ist eine seltene Tugend in unserer Zeit. Ungeduld ist schädlich.

Was macht den Consultant Job für dich besonders anspruchsvoll?
Man muss einfach lernen bei der Kundenakquise ein „Nein“ nicht persönlich zu nehmen und stattdessen mit noch mehr Motivation den nächsten Kunden anzurufen.

Was braucht man, um bei SThree erfolgreich zu sein?
Eine positive Energie und Humor sind denke ich sehr wichtig. Unumgänglich ist aber auch die Leidenschaft und der Spaß am Vertrieb.

Mein schönstes Erlebnis bei SThree:
Es gibt schon ganz viele tolle Erlebnisse. Als erstes fällt mir da der Tag ein, an dem ich sowohl meine erste als auch zweite und dritte Platzierung gemacht habe. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, schon an vielen Lunch Clubs oder Incentive Reisen, wie  Prag oder Barcelona teilzunehmen.
Aber was für mich wirklich das tollste Gefühl ist, ist wenn ich um mich sehe, und begreife, dass meine Talente, die durch mich in die Firma gekommen sind, hier wirklich geschätzt werden und erfolgreich sind.

Tipps für neue Kollegen…
  1. Sei geduldig und positiv!
  2. Geniesse die Hoehen und lerne von den Tiefen!
  3. Nimm NICHTS fraglos hin!

Fazit
Für mich ist SThree ein toller Arbeitgeber, der viele Türen öffnet. Ich finde es spannend mit so vielen verschiedenen Kulturen und Kollegen verteilt auf der ganzen Welt kommunizieren und arbeiten zu können. Für jemand, der im Vertrieb durchstarten will, ist SThree die perfekte Adresse.

Mittwoch, 5. September 2012

Soraya Moshefy - Personalleiterin SThree

Soraya Moshefy

Personalleiterin bei SThree

 

 

 

 

 

...spricht im Interview über flexible Arbeitszeiten - damit zusammenhängende Herausforderungen und wie SThree mit diesem Thema umgeht...

 






Vorstellung und Aufgaben?
Ich bin seit Februar 2011 als Personalleiterin bei SThree beschäftigt. Zu meinen wesentlichen Aufgaben gehört es, das Business bei der Erreichung seiner ehrgeizigen Ziele strategisch zu unterstützen. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist die Angleichung von Unternehmensspezifika an deutsche Standards.

Unter deiner Federführung hat SThree DACH flexible Arbeitszeiten eingeführt.
Warum war dir dieses Projekt ein besonderes Anliegen?
Weil ich ein überzeugter Verfechter flexibler Arbeitszeiten bin und weil wir klare Signale aus der Belegschaft erhalten hatten, dass dies ein wichtiger Verbesserungspunkt ist.

Wie wichtig empfindest du Flexibilität am Arbeitsplatz?
Ich glaube, dass sie heutzutage unglaublich wichtig ist und Studien bestätigen das immer wieder. Dabei geht es nicht nur um Frauen oder nur um Generation Y, sondern um fast alle ArbeitnehmerInnen, gleich welchen Alters und unabhängig vom jeweiligen Lebensmodell.

Wir leben in einer Zeit, in der Menschen ganz andere Anforderungen und Erwartungen an den Arbeitsplatz und den Arbeitgeber stellen, als das früher der Fall war. Dazu gehört eben die Möglichkeit, auch im Rahmen eines zeitlich anspruchsvollen Berufes, jederzeit Rücksicht auf private Belange und Bedürfnisse nehmen zu können.

Für mich selbst ist Flexibilität am Arbeitsplatz sehr wichtig, da dies ein wesentliches Element ist, um meinen Beruf und mein Familienleben unter einen Hut zu bringen.

Was ist diesbezüglich die größte Herausforderung für ein Unternehmen?
Ich kann nicht für andere Unternehmen sprechen. Für uns war die Herausforderung einen Kompromiss zu finden, zwischen den traditionellen Werten und der Kultur, die SThree über viele Jahre geprägt haben einerseits, und andererseits den Erwartungen und Anforderungen, die an einen Arbeitgeber im Jahr 2012 nunmal gestellt werden.

Es ist ein großer Schritt von einem strikt strukturierten Tagesablauf hin zu einem Arbeitszeitmodell, bei dem es weniger um Kontrolle, sondern mehr um Vertrauen geht. Sicherlich gibt es da noch ein paar Kinderkrankheiten auszumerzen, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Wie genau sieht die Regelung aus?
Für Trainees und Recruitment Consultants sieht die Regelung feste Arbeitszeiten vor.

Ab dem Level Senior Recruitment Consultant gilt Gleitzeit mit einer Kernanwesenheitspflicht zwischen 10 und 16 Uhr (abzüglich Mittagspause), sofern die wöchentliche Arbeitszeit eingehalten wird.

Warum gibt es die Unterscheidung zwischen Juniors und Seniors?
Die Tätigkeit eines Recruitment Consultants erfordert ein hohes Maß an strukturiertem Arbeiten, Fleiß und planvollem Vorgehen. Um unsere Juniors dabei zu unterstützen, diese Fertigkeiten zu optimieren, bieten wir ein umfassendes On-the-job-Ausbildungsprogramm. Gerade während dieser Entwicklungsphase halten wir klare Strukturen für sehr wichtig und haben deshalb entschieden, Gleitzeit erst ab dem Seniorlevel einzuführen.

Wie kam es zu der Entscheidung, flexible Arbeitszeiten einzuführen?
Uns war bewusst, dass wir als Arbeitgeber nicht unbedingt attraktiver, aber doch zeitgemäßer werden müssen. Wir wollen unsere MitarbeiterInnen stärker an uns binden und eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit erreichen. Da sind flexible Arbeitszeiten nur einer von vielen Bausteinen, an denen wir derzeit arbeiten.

Welchen Mehrwert haben flexible Arbeitszeiten für die ArbeitnehmerInnen?
Ich glaube, der Mehrwert für die ArbeitnehmerInnnen liegt klar auf der Hand.  Viel wichtiger ist, zu sehen, dass es auch einen Mehrwert für den Arbeitgeber gibt: Motiviertere, produktivere ArbeitnehmerInnen.

Was ist zukünftig an Maßnahmen zum Thema Work - Life Balance geplant?
Wir arbeiten derzeit an vielen Projekten, die nicht unbedingt nur auf Work-Life-Balance fokussiert sind. Insgesamt wollen wir familienfreundlicher werden, Müttern und Vätern die Gelegenheit geben, Familie und Beruf optimaler miteinander zu verbinden. 

Und wir wollen gerade Frauen noch stärker als bisher ermutigen, ihre Karriere bei uns - ob mit oder ohne Kind - konsequent zu verfolgen und das Maximum zu erreichen. Alle reden von Frauenquoten für Managementpositionen, wir haben bereits eine Managerinnenquote von 35%, das ist mehr als in den meisten DAX-Unternehmen und es ist uns nicht genug.

Wie nutzt du die flexiblen Arbeitszeiten?
Ganz unspektakulär. Wenn ich den Kleinen morgens in die Krippe bringe, keine Termine habe und erst um 10 Uhr im Büro sein muss, dann geht eben alles ein bisschen entspannter. Er kann ein bisschen länger spielen, ich kann noch was zu Hause erledigen…

Nachmittags verbringe ich gerade im Sommer gerne noch  ein oder zwei Stündchen mit dem Kleinen auf dem Spielplatz, treffe andere Eltern, lese ein gutes Buch…